Mein Besuch von 2 Palmblattbibliotheken in Indien

Mein aktuelles Leben, meine Bestimmung und mein Schicksal auf einem Palmblatt dokumentiert, das vor über 3000 Jahren geschrieben wurde?!

Heuer im Sommer ging völlig unerwartet ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Angefangen hat alles mit einem Buch, das ich „zufällig“ in die Hände bekam und von einem Deutschen geschrieben worden war, der seine Suche und das Aufsuchen von Palmblattbibliotheken in Indien niederschrieb. Innerhalb von 3 Wochen war ich für die Reise startklar, alles hat sich wie von selbst gefügt. Die Reise wurde mir quasi auf dem Präsentierteller dargeboten.

Mit einem doch etwas mulmigen Gefühl stieg ich am Sonntag, den 28.07.2019 ins Flugzeug, das mich nach Chennai (bis 1996 hat diese Satdt Madras geheißen) in Südindien bringen sollte. Ich habe vorher noch nie von dieser Stadt gehört. Sie hat rund 9 Mio Einwohner und ist somit die sechstgrößte Stadt Indiens. Aha. Chennai liegt an der Ostküste am Golf von Bengalen und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu.

Bereits der erste Teil des Fluges wird mir immer in Erinnerung bleiben. Ich saß neben einer jungen Frau aus Kuweit mit der ich die gesamten 6,5 Stunden angeregt geplaudert habe. Es war wirklich eine beeindruckende Begegnung für uns beide, die uns viel Einblick in zwei völlig unterschiedliche Kulturen ermöglichte. Nach dem Umstieg in Dubai ging es dann nochmals 3,5 Stunden weiter nach Chennai.
Hier war ich also. Klappt die Abholung? Wird jemand da sein? Was erwartet mich? Nach einer durchwachten Nacht, aber mit viel Adrenalin im Blut freute ich mich auf die kommenden Tage. Ich habe es wirklich gemacht, ich bin allein nach Indien gereist um mich auf ein Abenteuer einzulassen, von dem ich schon lange geträumt habe. Etwas stolz, etwas mulmig, mega aufgeregt und sehr gespannt erblickte ich am Flughafenausgang das erlösende Schild mit meinem Namen. Sogleich bekam ich einen Blumenkranz umgehängt und los ging`s mit dem Shuttle knapp 2 Stunden bis zum Hotel, das etwas außerhalb der Hauptstadt lag. Bereits diese Fahrt war umwerfend: so fremd, so anders, so schmutzig, so laut, so überwältigend. Ich konnte meinen Blick kaum von der Straße abwenden. Kühe, mitten auf der 4-spurigen Straße – aber nicht nur hier; Kühe überall. Diese sollte ich in weiterer Folge noch oft sehen. Kühe dürfen hier alles, laufen frei herum und sind ein Teil der Gesellschaft.

Was ist denn nun eigentlich eine Palmblattbibliothek?

Warum reise ich um die halbe Welt um mir diesen Wunsch zu erfüllen? Vielleicht haben Sie den Begriff schon öfter gehört, oder aber auch noch nie? Ich füge meinem Bericht hier nun die detaillierten Beschreibungen des Autors Thomas Ritter, bei  (Kursiv):

Seit mehr als 3.000 Jahren gibt es Aufzeichnungen über unser persönliches Schicksal.
Die eigene Zukunft kennen, heute bereits wissen, was morgen oder auch erst in vielen Jahren geschehen wird – das ist eine faszinierende Perspektive. In Indien sollen sich Legenden zufolge 12 Palmblattbibliotheken befinden. Dort sind die Schicksale mehrerer Millionen Menschen auf schmalen, getrockneten Blättern der Stechpalme in Sanskrit oder Alt-Tamil niedergeschrieben – ein Blatt für jedes Leben. Realität oder nur ein Märchen aus dem Morgenland?

Ich war total erstaunt wie genau und zutreffend diese Aussagen sind. Mein aktuelles Leben, meine Bestimmung und mein Schicksal auf einem Palmblatt, das vor über 3000 Jahren geschrieben wurde?! Diese Reise nach Südindien war eine der bedeutendsten Reisen meines Lebens, denn ich bekomme Einblick in die Aufzeichnungen über mein eigenes Leben, meine Vergangenheit, meine derzeitige Situation und meine Entwicklungschancen in der Zukunft.

Oft beantwortet der Palmblattleser die dringendsten Fragen, bevor wir sie überhaupt gestellt haben! Diese detaillierten Aussagen werden in der uralten Tradition des Nadi-Readings gemacht. Menschen besuchen Palmblattbibliotheken weil sie dann plötzlich wissen, wie sie ihre Probleme am besten lösen können und wie es in Ihrem Leben weitergehen wird. Leben müssen sie Ihre Zukunft natürlich selbst – vieles wird, was einem bisher unsagbar schwierig und undurchsichtig erschien, aber auf einmal ganz klar und einfach.

Vor über 3.000 Jahren haben die geheimnisvollen, indischen Weisen, die „Rishis“, das Schicksal zahlloser Menschen in der großen Bibliothek des Lebens, der „Akasha-Chronik“, gelesen und aufgeschrieben. Darunter befinden sich also Aufzeichnungen über Menschen, die nach unserer Zeitauffassung erst Jahrtausende später geboren wurden und werden. Diese Aufzeichnungen werden innerhalb der Familie des Palmblatt-Lesers zusammen mit der geheimnisvollen Kunst des Readings von Generation zu Generation weitergegeben und etwa alle 800 Jahre neu abgeschrieben, weil die Haltbarkeit der Palmblätter zeitlich begrenzt ist.

Dem Buchautor gelang es als ersten Europäer überhaupt, bereits 1993 „sein“ Palmblatt ausgehändigt zu bekommen und es in Deutschland einer philologischen Untersuchung sowie einer Altersbestimmung mittels der C-14-Methode zu unterziehen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen und Recherchen sind einfach sensationell und erschüttern unser gängiges Weltbild grundlegend. Die Überprüfung durch das Institut für Ionenstrahlforschung im Kernforschungszentrum Rossendorf führte nämlich 1995 zu der eindeutigen Erkenntnis, daß die untersuchten Palmblätter mindestens 350 Jahre alt sind.

Jedes einzelne Leben wird in 12 Kapiteln, den sogenannten „Chapters“, aufgezeichnet. Im ersten Kapitel stehen sämtliche Einzelheiten über unsere Herkunft, Familie, unsere derzeitigen persönlichen Verhältnisse und unsere aktuelle berufliche Tätigkeit. Damit ergibt sich die Gewissheit, dass der Nadi-Reader tatsächlich unser persönliches Palmblatt gefunden hat.
Obwohl es sicher nicht für jeden Menschen Palmblätter gibt, liegen erfahrungsgemäß Aufzeichnungen für jeden bereit, der irgendwann einmal solch eine Bibliothek besucht.

Wenn man nach dem ersten Abschnitt also zweifelsfrei weiß, dass wirklich seine eigenen Blätter gefunden wurden, werden auf Wunsch auch alle weiteren Kapitel vorgelesen und ins Deutsche übersetzt. In diesen weiteren Kapiteln erhält man dann faszinierende und hilfreiche Informationen zu allen Lebensbereichen, ganz gleich, ob es um Familie, Beruf, Geld, unsere spirituelle Entwicklung, unsere Lebensaufgabe, unseren Seelenpartner, Heirat oder Kinder geht. Und auch hier hat man die Möglichkeit der genauen Überprüfung, denn die Blätter beziehen sich immer auch auf die Vergangenheit und die Gegenwart, wodurch man den Wahrheitsgehalt in jedem Fall leicht erkennen und damit gleichzeitig beurteilen kann, ob man nun den Voraussagen für die Zukunft vertrauen kann. Laut vielen Berichten, treffen die Aussagen jedes mal genau ins Schwarze. In einem der Kapitel erfährt man sogar den Zeitpunkt und die Umstände des eigenen Todes. Nicht jeder läßt sich diese Information vorlesen, und wenn man dies wünscht, verschweigt der Nadi-Reader diese Mitteilung auch.

Was jedoch jeden besonders interessiert und was die meisten Menschen als großen Segen empfinden, sind die unzähligen praktischen Ratschläge innerhalb jeder Lesung. Dabei geht es u.a. um die folgenden Fragen:

• Auf welchem beruflichen Gebiet kann ich erfolgreich sein? Welche speziellen Fähigkeiten habe ich?
• Für welche Krankheiten bin ich besonders anfällig? Wie kann ich mich davor schützen?
• Wer ist mein Seelenpartner in dieser Inkarnation?

In allen Kapiteln erhält man wertvolle Hinweise, mit welchen konkreten Maßnahmen es möglich ist, karmisch bedingte Probleme (z.B. Krankheiten, Geldmangel, Probleme in der Partnerschaft usw.) positiv zu beeinflussen und schließlich ganz aufzulösen, damit man sein Leben glücklich, erfüllt und rundum erfolgreich gestalten kann.
In einigen Fällen wird auch zusätzlich mitgeteilt, wer man in seiner nächsten Inkarnation sein und wo man dann leben wird. Damit hat man einen kompletten Überblick über die Art und den Umfang der Informationen gewonnen, die man bei einer Palmblatt-Lesung erwarten kann. Selbstverständlich muss man sich nicht alle Kapitel vorlesen lassen. Die meisten Einheimischen wählen meist aus aktuellem Anlass nur ein oder zwei Kapitel aus, aber die Besucher, die von weit her anreisen mussten, ziehen in der Regel ein komplettes Reading vor. Die Entscheidung darüber liegt natürlich ganz bei einem selbst.

 

Wie lässt sich das Geheimnis der Palmblattbibliotheken erklären?

Wenn wir die richtige Betrachtungsweise wählen, ist dieses Mysterium eigentlich ganz einfach zu erklären: Die lineare Zeit, in der wir Menschen hier und heute zu leben glauben, ist in Wahrheit nur eine Illusion. In der „absoluten Realität“ des Universums existiert „alles“ – unabhängig davon, ob wir es „Vergangenheit“, „Gegenwart“ oder „Zukunft“ nennen – immer im Moment des ewigen „Jetzt“. Deshalb geschieht auch alles „jetzt“, und jede Information ist demzufolge von dieser Ebene aus auch jederzeit abrufbar. Die rätselhaften Weisen der uralten indischen Legenden, die „Rishis“, verfügten über die Fähigkeit, diese Sichtweise zu nutzen und den Menschen damit eine wertvolle Hilfestellung für ihren Lebensweg zu geben. Als die Menschen jedoch immer tiefer in der materiellen Welt versanken, vergaßen sie die Ratschläge und Taten der Rishis und betrachteten sie schließlich sogar als Feinde. Deshalb zogen sich die Rishis vor langer Zeit in die reinen Länder Shambhala und Agartha zurück, deren Zugang gewöhnlichen Sterblichen verwehrt ist. Bevor die Rishis – man nennt sie auch „Große Seelen“ bzw. „Große Alte“ – aber diese Welt verließen, hinterließen sie uns und allen zukünftigen Generationen die Aufzeichnungen auf Palmblättern, um wenigstens die Menschen, die wirklich nach der Wahrheit und dem richtigen Weg suchen, auch von dort aus noch begleiten und ihnen zu einem glücklicheren und erfüllten Leben verhelfen zu können.

 

Wie läuft so eine Lesung nun tatsächlich ab?

Die Blätter selbst sind in Sanskrit geschrieben und werden in weiterer Folge ins Deutsche übersetzt. Jede Lesung wird auf einer CD aufgezeichnet, die man anschließend mit nach Hause nimmt. So kann man sein persönliches Reading in Ruhe zu Hause immer wieder anhören.

Wenn man bisher glaubte, sich ganz allein auf sich selbst verlassen zu müssen und sämtliche Entscheidungen in vollkommener Freiheit zu treffen, ohne an so etwas wie „Schicksal“ auch nur zu denken, wird ein Teil dieser Einstellung relativiert und der andere Teil bestätigt werden. Das genaue Wissen um die Abschnitte seines Lebens, um den großen göttlichen Lebensplan und die detaillierten Angaben zu allen wesentlichen Themenkomplexen schränken einem in seiner Kreativität nicht im Geringsten ein – im Gegenteil! Durch die Palmblatt-Lesung erfährt man alles über sein volles und umfangreiches Potential – ein Potential, das in vielen Menschen allerdings viel zu lange „schlummert“, weshalb sie letztendlich nicht oder erst viel später das erreichen, wozu sie eigentlich fähig sind. Der größte Fehler in unserem Leben besteht nämlich meist darin, dass wir uns selbst im Weg stehen, indem wir uns Grenzen setzen, die eigentlich gar nicht vorhanden sind. Damit machen wir uns zu Gefangenen unserer eigenen Ängste und Gewohnheiten und verfehlen schließlich unsere wirkliche Lebensaufgabe, weil wir sie gar nicht erkennen oder durch die äußeren Einflüsse der materiellen Welt von ihr abgelenkt werden. Das Wissen um unseren inneren Lebensplan schenkt uns einen tiefen Frieden, während wir mit diesen Erkenntnissen unsere gesamte Energie genau auf die Ziele und Pläne richten können, von denen wir nach der Lesung wissen, dass sie unser Leben wirklich erfüllen werden. „So steht es geschrieben“, und das ist eine Tatsache.
Gehen müssen wir unseren Weg natürlich selbst, und wir haben dabei immer auch noch unseren freien Willen, mit dem man auch gegen sein eigentliches Schicksal arbeiten kann. Die Informationen sollen einem nur die Richtung weisen.

 

Was hat die Reise mit mir persönlich gemacht?

Mich selbst haben die Lesungen ungemein bereichert und mir zu unbeschreiblich wertvollen Erlebnissen und Erfahrungen verholfen. Im Rahmen dieser organisierten Reise besucht man 2 unterschiedliche Bibliotheken um wirklich umfangreiche Informationen zu bekommen. Bei meinen Lesungen haben sich rund 80% der erhaltenen Infos gedeckt, ein Lebensbereich war unterschiedlich. Vielleicht kann ich hier wohl selbst entscheiden, welchen Weg ich einschlage? Vielleicht habe ich die Infos aber auch mit Erwartungen gehört und habe etwas „Bestimmtes“ heraus gehört? Vielleicht aber auch ein Beweis, dass nicht alles vorgegeben und in „Stein gemeißelt“ ist, sondern wir sehr wohl den freien Willen und genügend Spielraum haben unser Leben selbst zu gestalten und zu formen? Fragen Sie mich in ein paar Jahren, dann werde ich die kompakte Antwort darauf haben. 

Vieles war für mich eine Bestätigung, ich bin auf „meiner Spur“, und lebe meine Bestimmung zu 100%! Das habe ich so erwartet; mein Tun betrachte ich ja seit jeher schon als meine Berufung und nicht als meine „Arbeit“. Wir alt ich werde, weiss ich jetzt auch und beide Reader waren sich einig, dass ich wohl das letzte Mal als Mensch inkarniert habe. Auch eine spannende Erkenntnis, die mich durchaus jetzt schon hat umdenken lassen. Beruflich wird sich meine Medialität vertiefen und noch weitere einschlägige Fähigkeiten werden dabei „aufgehen“. Ich freu mich darauf und werde jeden Tag geniessen und das Meiste aus meinen Tagen machen. FUNKELN STATT FUNKTIONIEREN, eben! 

Neben diesen beeindruckenden Lesungen habe ich in dieser Woche ganz tolle Menschen kennengelernt, hatte unglaublich viel Spaß und habe ein Land lieben gelernt, das sehr polarisiert. Wir hatten genügend Freizeit um das Land zu erkunden und so einen tiefen Einblick in die Lebensweise und Einstellungen dieser Menschen zu erhalten. Ich werde dieses Land auf jeden Fall bald wieder bereisen.

„Incredible India. This is India“! Namasté

Palmblätter

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